Die Rebberge von Mont-sur-Rolle
Mont-sur-Rolle ist mit 270
Hektaren eine der bedeutendsten Appellationen der Waadtländer Weinregion La Côte.

Der "Hang"
des Weinbergs wurde im XII. Jahrundert von Burgunder Mönchengerodet. Sie bepflanzten ihn
anschliessend mit der berümten Rebsorte Gutedel (chasselas), welche uns noch bis heute erfreut
mit ihren feinen Aromen. Von vielen begehrt, wurde der Weinberg von "Mont-le-Grand", wie er
damals hiess, schliesslich von den Berner Herren (1536-1798) zusammengeschlossen. Diese
errichteten die Domaines, die man heute kennt mit ihren schönen Herrenhäusern, die den Charme
unseres Dorfs ausmachen.
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Die
Rebberge von Mont-sur-Rolle ziehen sich in Stufen von 400 auf 600 Meter Höhe hinauf. Die
Stöcke wurzeln auf Moränenhügeln, deren Lehmböden den hiesigen Weinen einen ganz
persönlichen Charakter verleihen.
Beschirmt von bewaldeten Hügelkuppen, spiegeln sich die Rebberge von Mont-sur-Rolle in den
Fluten des Wärmespeichernden Genfersees. Die Moränen, die der Rhone-gletscher in der
Eiszeit entlang dem Seebecken auf erodiertem Molassegestein ablagerte, fallen relativ steil
zum flacheren Uferbereich ab und eignen sich ideal für den Weinbau, wie er hier heute
betrieben wird.


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